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Montag, 18. April 2011

Colodri - Zanzara

Es stand wieder einmal ein Kurzurlaub am Gardasee an. Zur Abwechslung gab es auch mal richtig schönes Wetter.
Um nicht nur in den kurzen Wänden herumzuhängen schlug ich Manni die Zanzara am Colodri vor, wovon er sich auch recht schnell begeistern ließ.

Nach einem gemütlichen Frühstück und einem 5 minütigen Zustieg vom Campingplatz steht man auch schon unter dem mächtigen Pfeiler der schon ein wenig überhängend herunterlacht.
Die körpereigenen Wasserreserven werden noch einmal richtig aufgefüllt, mehr als einen halben Liter will ich ob der doch recht anspruchsvollen Längen nicht am Gurt hängen haben, ehe es noch gemütlich zum ersten Stand geht.
Relativ leicht geht es bis zum orangen Wandteil wo einem gleich einmal klar wird was gespielt wird.


An zum Teil richtig kleinen Leisten und schlechten Tritten geht es schräg nach oben.
Die Länge stellt sich als gehöriger Kaltstart heraus und schiebt für eine 6b+ ganz schön an, 6c könnts meiner Meinung nach schon sein.




Schon hier muss man den Erstbegehern Respekt zollen, es braucht sicher schon einiges an Scheid um in eine solch pralle Wand hineinzuklettern.

Es folgen auch schon die Schlüssellängen. Die 7a+ Länge geht unten schon schön steil an und bietet athletische Züge an brauchbaren Leisten. Oben lässt sich Manni etwas von den Magnesiaspuren in die Irre leiten und bleibt etwas zu lange im Schrägriss, anstatt an Leisten nach links zu kletter was nach zwei Abflügen aber dann schon erkannt wird.


Ich sitze weiter unten einmal, da ich in das „gute“ Zweifingerloch nur einen meiner dicken Finger quetschen kann. Ansonsten läufts ganz gut und so kann ich mich ohne allzu große Probleme zum Stand hochkämpfen, wenngleich es bis oben schon kräftig pumpt und echt knapp am Abtropfen bin.

Die Quergangslänge geht recht gut an, man wird immer wieder mit einem großen Griff belohnt, ehe nach der Hälfte eine völlig glatte Stelle kommt. Ideenlos ziehe ich mich an einer Expresschlinge hinüber. Der Rest wartet noch mit dem ein oder andren Anreiber auf präsentiert sich dann aber schon wieder eine Spur durchschaubarer.






Noch eine 7a Länge die nach einer wilden Plattenstelle wieder in steilere Kletterei übergeht. Oben nehmen die Hakenabstände direkt proportional zur Griffgröße zu – wirklich schlimm wird’s aber nicht und das Sturzgelände wäre ohnehin recht angenehm.
Die nun folgende 6a Länge aufs Band ist noch mal richtig fordernd und würde von mir wohl leicht einen ganzen Buchstaben mehr verdienen. Sei es deswegen oder auf Grund meines Laktatüberschusses aus der vorhergehenden Länge, auf jeden Fall geh ich gleich zu Beginn knapp am Abflug vorbei und kämpfe mich ganz schön zum Stand rauf. Insgesamt war dies für mich die anstrengendste Länge der ganzen Tour :D.
Deshalb gibt’s am Band auch einmal ein paar Schokoriegel und ein paar Schluck Wasser. Etwas gestärkt gehe ich dann die paar leichten Meter zum nächsten Stand gleich vor, ehe man in den oberen Wandteil startet.

Oben komm ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Kletterei ist schöner wohl kaum mehr vorstellbar. Von Tropfloch zu Tropfloch geht es in technisch anspruchsvoller Kletterei höher.


Wirklich geschenkt ist kein einziger Meter, aber dennoch findet sich immer wieder ein Griff.
Die Hakenabstände sind hier auch etwas weiter, keineswegs gefährlich, aber schon so, dass man die Schwierigkeiten recht obligatorisch klettern muss.


Eine recht lange Länge mit ein paar gemeinen Stellen, die sich aber immer wieder ganz gut auflösen, folgt.


Teilweise ist schon Entschlusskraft gefordert um von den guten Griffen wegzuklettern. Der Weiterweg ist meist nicht ganz offensichtlich und so muss man sich bei der Richtungswahl ein wenig auf den Kletterinstinkt verlassen. Tatsächlich findet sich zum Glück dann schon noch immer ein verstecktes Leistchen.


Über eine athletische aber großgriffige Verschneidung geht es ins leichte Ausstiegsgelände und schließlich auf den Gipfel.
Der Abstieg erfolgt wieder einmal über den Klettersteig und so ist man schnell wieder unten.
Noch schnell den Rucksack abholen, das Tageswerk begutachten und auf zum Abendessen :).


Infos:
300hm, 14 SL
Maximal 7a+, recht anhaltend 6b/+ . Generell gibt es von unten bis oben eigentlich keine lockere Seillänge und es ist tatsächlich immer fordernde Kletterei. Ich denke so 6c wird obligatorisch wohl schon zum Klettern sein. Ein bisserl mehr schadet aber nicht, will man die Tour wirklich genießen und sich nicht von Haken zu Haken fürchten müssen.
12 Expressen sind ausreichend, die Tour ist durchwegs ausreichend mit Bohrhaken versichert.

Sonntag, 23. Mai 2010

"GB 0-24" - Berglandrunde

Im Jahre 2003 wurde im Grazer Bergland eine Kletterrunde durch die verschiedensten Wände festgelegt, wobei erstmals das Ziel darin lag diese Touren durch Wanderstunden zu verbinden und in 24 Stunden zu bewältigen.
2004 konnte die Zeit auf 20h45 reduziert werden.

Anbei die Links zu den ersten beiden Anläufen

http://web.archive.org/web/20040529212255/http://www.grazer-bergland.com/html/20040216185326.html
http://web.archive.org/web/20050227031724/grazer-bergland.com/html/20040812163748.html

Der Reihe nach handelt es sich um folgende Touren:

1. Wigl Wogl (Ratengrat)
2. Alte Südwest (Röthelstein)
3. Eldorado (Breite Wand)
4. Michaelangelo (SO-Sporn)
5. Herbstzeitlose (Rote Wand)
6. Serengeti (Rote Wand)
7. Sanduhrenparadies (Brunntal)
8. Steinzeit (Burgstall)
9. Südkante (Nadelspitz)
10. Roter Kamin (Rampenwulst)

Nachdem wir eigentlich schon letztes Jahr erste Strategiebesprechungen führten, Christian L. und ich dann aber doch nie dazu kammen beschlossen wir recht spontan die ganze Sache am Pfingstsonntag durchzuziehen.

Nachdem Christian die Woche davor nutzte um ein paar Getränkedebots in den Weiten des Grazer Berglands anzubringen, ging es nach einer kurzen Nacht um 3.00 in Mixnitz los.

Nachdem wir im dunklen den Einstieg der WiglWogl doch recht flott fanden, irrten wir im Stirnlampenschein etwas durch das Routenwirrwarr am Ratengrat.
In der Eldorado machte sich schon die Dämmerung bemerkebar und ermöglichte es uns so die Stirnlampenbatterien zu schonen. Mit 1h05 sollte dies auch schon unsere längste Kletterei werden.

Oben wird schnell einmal der persönliche Wasserhaushalt aufgefüllt, ehe wir die Rucksäcke deponieren und uns bei sich anbahnendem Schlechtwetter auf den Weg zur alten SW machten. Gegen Norden sah es zeitweise schon richtig schlecht aus...


Schnell weiter zur Michelangelo die wir auch recht flott absolvierten und nach einem kurzen Nieselregen am Ausstieg einen Regenbogen bewundern konnten. Wieder einmal kräftig trinken und weiter zur Roten Wand.


Der Weg hinüber zur Herbstzeitlosen lies sich recht gut finden. Da es schon wieder zu regnen begann war die erste Länge richtig rutschig und ungut - oben raus wurde sowohl die Kletterei als auch das Wetter etwas besser.


Schnell überholen wir im Laufschritt noch eine Seilschaft die auch zur Serengeti will.
Eine Seilschaft befindet sich schon vor uns, lässt uns aber recht freundlich und problemlos vorbei, sodass wir unseren Weg nach oben fortsetzen können. Am Ausstieg können wir überrascht feststellen nur 55 Minuten gebraucht zu haben.
Generell sind wir mehr als gut im Zeitplan und machen uns so recht optimistisch auf die Suche nach dem Abstieg ins Brunntal.

Dieses Gehstück ist sicherlich das längste des Tages und die Suche nach der richtigen Rinne kostet uns dann doch etwas Zeit, die Karte wollte eben doch nicht ganz umsonst mitgenommen werden.


Nach einem flotten Abstieg durch einen weglosen Steilwald finden wir uns nach 1h30 am Einstieg des SUP wieder.

Ich nutze die Gelegenheit für ein Jausenweckerl und einen kräftigen Schluck Wasser, der Abstieg hat doch ein wenig geschlaucht.
Den nun folgenden Teil haben wir uns eben im Vorjahr schon angesehen und haben somit schon die richtige Taktik zum Gasgeben im Kopf.

Der einzig wirkliche Stau heute erfolgt schlussendlich als wir uns in der Bärenschützklamm gegen einen nicht endend wollenden Ansturm von Wanderern unseren Weg bahnen müssen.
Als Belohnung für dieses mühsamme Unterfangen gibt es am Burgstall erneut ein Wasserdepot inkl. EnergyDrink.

Frisch bei Kräften geht es so in lediglich 17 minuten durch die Steinzeit.


Nichts wie rüber zum Nadelspitz wo wir oben raus aufgrund regen Verkehrs den direkten Ausstieg wählen...

Schließlich gibt es hier noch ein paar Bekannte zu treffen und so geht es nach einem kurzen Tratsch zum Einstieg des Roten Kamins wo sich die Sonne auch erstmals richtig zeigt.


In gewohnter Schnelligkeit geht es dem Ausstieg entgegen und sogleich auch wieder abseilenderweise zurück.


Überraschend frisch geht es nun zum Belohnungsbier runter nach Mixnitz, welches nach insgesamt 12h45 schließlich auch am Tisch steht. Nachdem wir noch kurz den Füßen die wohlverdiente Dusche im Bach gönnen gehts zum Abschluss noch weiter zum feiern, wo es dann doch noch später als erwartet wird.

Samstag, 8. Mai 2010

Hundswand - Casablanca & Magic Line

Mit Manni hatte ich für heute trotz des eher zweifelhaften Wetterberichts einen motivierten Partner zum anschaun der Tour gefunden.
Halbwegs zügig waren wir am Wandfuß angelangt - nur das finden des Einstiegs sollte noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, wer weiß denn schon dass die Tour auf dem ersten Wandabsatz beginnt.
Also ging es zuerst versehentlich 2 SL der Mondscheingasse hoch :P ehe wir dann hinüberquerten und richtig starteten.


Soweit so gut, die erste SL wartete mit einem schönen Piazriss auf, vor allem die zweite Länge konnte mich total begeistern - wirklich super interessante Kletterei in gutem Fels. Ich merke halt doch schon den 5. Klettertag dieser Woche und bin schon ziemlich blau. Naja das kann noch was werden denke ich mir - aber einmal schaun...


Von einem gemütlichen Standplatz zieht es steil in die erste 8+ Länge hinein. Die Absicherung ist bestens - Manni ist trotzdem nicht so ganz locker.




Nachdem der Rucksack hochgezogen ist bin ich schon gespannt wie es mir gehen wird.


Der untere Teil bietet lässige athletische Kletterei auf guten Griffen und geht mir bestens auf So komme ich recht zügig über die Kante wo sich die Kletterei auf kleine wirklich scharfe Leisten dahinbewegt - dies kommt mir naturgemäß ziemlich entgegen und so stehe ich schlussendlich schon selbst ein wenig überrascht ohne einem einzigen Sitzer am Ende dieser SL.

Nun gehts über eine wirklich schöne plattige Querung hinüber zur Magic Line - Mannis Nerven gehen dabei irgendwie ziemlich durch.





Somit fällt auch der nächste Vorstieg an mich...Da der erste Bolt nicht gerade vom Stand aus zu erreichen ist klettere ich etwas unlocker weg - es löst sich dann aber recht gut auf. Der erste steile Teil der Schlüssellänge ist schon recht anspruchsvoll - löst sich aber mit ein paar Rastpositionen dennoch ganz gut auf und so geht zumindest alles schon mal frei. Oben hinaus kann mich die Kletterei völlig begeistern. Eine steile Platte mit Längslöchern in denen sich die Finger richtig schön verbeißen aber so platziert, dass man doch immer weit ziehen muss - einfach genial.





Die nächste 8+ Länge darf ich auch wieder vorsteigen. Schön langsam merke ich wirklich, dass ich nicht mehr ganz frisch bin. Anstrengend aber ganz gut kletterbar geht es vom Stand weg. Anschließend wirds nochmal richtig plattig und ich komme zu einer Stelle die mich aufgrund akuter Griff und Trittarmut vor ein schwieriges Rätsel stellt. Da die Zeit doch schon recht fortgeschritten ist - darf heute erstmals ein kleiner Griff in die Trickkiste verwendet werden um über die kurze Plattenstelle zu steigen.
Insgesamt schafft mich die Länge schon gehörig - vor allem die Reibungsstellen sind alles andere als trivial - oben rauß gehts noch einmal durch eine geniale Lochwand.

Kaum bin ich am Stand beginnt es auch wirklich kräftig zu regnen. Also schnell Manni nachgesichert, der sich an den flauschigen Griffen über die glitschigen Platten rettet und entlang der Abseilpiste runter.

Infos:
Schöne Tour mit wirklich herausragenden Kletterstellen. Recht anhaltend schwierig( 7,7,8+,7+,9-,8+,8-) - wobei ich persönlich die vorletzte Länge am schwersten empfunden habe, etwas für Plattenkletterer eben.
Zum Einstieg wird von links über ein Band unter das große Dach gequert. Einstieg an einer Sanduhr am Fuße eines markanten Risses.
14 Expressen, kein mobiles Zeugs nötig

Sonntag, 4. Oktober 2009

Rote Wand - starkes Ende

Nachdem das Wetter heute dann doch nicht ganz so gut war und so richtig aufgetrocknet hatte es auch noch nicht, beschlossen Roland und ich einmal wieder auf der Roten Wand vorbei zu schauen.
Unsere Wahl viel heute auf das "starke Ende".


Unten auf der glatten Einstiegsplatte war ich recht froh, dass es dann doch trocken war.


Die Ausstiegsrisse bieten noch einmal wunderschöne Kletterei.






Die zum Glück recht griffig ist



Info:
250m
7-
Die Tour bietet schöne - oben hinaus wirklich grandiose Kletterei teils sogar ziemlich steil.
Unten auf den Platten recht dicht gesichert - oben hinaus sind dann doch ein paar kleiner Runouts dabei.
Ein Camelot 0,75 oder 0,5 kann in der Verschneidung einmal ein wenig beruhigen

Mittwoch, 12. August 2009

Gamspfeiler - Kaibling

Da heute am Nachmittag bereits Gewitter angesagt waren sollte es eine kurze Tour am Kaibling werden.
Da wir uns irgendwie einig waren in der Sonne klettern zu wollen und der Sinn nach etwas genüsslicherem Stand fiel die Wahl auf den "von Gams zerfressenen" Gamspfeiler.
Ich durfte gleich die erste SL führen in welcher ich mich einer kleinen Verhauersanduhr hingab, waren wir heute doch wieder einmal ohne Topo unterwegs.
Von nun an gings aber recht logisch dahin.

In der dritten SL startet Bertl in die wunderschöne Wandstelle.


Er hängte die obere Verschneidung auch gleich dran in welcher Reinhold gerade nachsteigt.


Nach einer kleinen Wandstufe quert man einfach zum Wandbuch hinüber wo ich an einer Riesensanduhr stand beziehe.
Reinhold zieht von hier im Superfels weiter hoch.


Wir beschlossen heute den direkten Ausstieg zu gehen. Bereits zu Beginn ebendiesen geht es über einen wirklich wunderschönen Plattenpfeiler nach oben.




Ehe es in der total griffigen, gut luftigen aber nicht ganz festen Verschneidung bereits unter die Schlüssellänge geht.


Unten geht es hier bei bester Absicherung in allerfeinsten Piazstil in den Riss hinein.


Und hoch mit dem Fuß


Von hier geht is einem äußerst schönen, fürs Xeis völlig untypischen Handriss technisch recht interessant nach oben zum Ausstieg.



Infos:
250m, 6+(1 Seillänge) - Rest 5+
Schöne Kletterei in großteils steilem griffigen Fels
Schlüssellänge im direkten Ausstieg kann über Steilwiesen umgangen werden.
Absicherung recht gut, so dass die Mitnahme von 8-9 Express genügt

Montag, 27. April 2009

Bora Bora - Calanques

Nachdem letzte Woche scheinbar wirklich in beinahe ganz Europa Schlechtwetter vorherrschte verschlug es uns scließlich nach Südfrankreich um doch noch ein wenig die Sonne auskosten zu können.
Bora Bora ist eine für die Calanque typische Kletterei an den Klippen, welche einen leicht abenteuerlichen Flair besitzt.


Bereits am Vortag kann man beim gemütlichen Ausklingen lassen des Klettertages am Strand das morgige Ziel entdecken, das Kap in Bildmitte.
Der Zustieg zeigt sich landschaftlich von seiner schönsten Seite... es sind ein paar Wanderer unterwegs, Kletterer sieht man jedoch keine. Überhaupt waren wir die ganzen Tage immer alleine, egal ob Mehrseillängen oder im Klettergarten, was durchaus wieder einmal sehr angenehm war.



Bei recht starkem Wind und stürmischer See seilt man gleich zu Beginn einmal in die NO-Klippe hinunter.


In anpsrechender Kletterei wird großteils gequert, teils auch abgeklettert.


Nachdem ich an einem Möwennest unter den Schreien der aufmerksamen Möwenmutter im Eiltempo vorbeigeklettert bin erreicht uns beinahe die Sonne.


Nach einigen SL wird erneut abgeseilt, diesmal jedoch bis direkt über das Wasser, für meinen Geschmack etwas zu nahe...


So wurde ich bereits beim Anpendeln des Standes komplett von einer Welle erwischt, außerdem schlugen immer wieder einmal größer Wellen über und gaben eine doch eher unangenehm kalte Dusche ab.

Der Rückweg ist nun endgültig abgeschnitten, der einzige Weiterweg führt nun nach vorne. Über der tobenden See wird weitergequert.


Auch der Standplatz bietet einmal etwas ungewöhnte Tiefblicke


Etwas athletischer geht es nun diese doch recht steile Verschneidung hoch.


Ehe es anstrengend an feuchten Auflegern in die Schlüssellänge geht, welche jedoch zur Beruhigung mit ziemlich dichter Absicherung aufwartet.


Über ein paar weitere nun wieder leichtere SL quert man nun langsam wieder hinaus in die trocknende Sonne.


Infos:
8Seillängen
7+, wobei die Crux auch A0 zu bewältigen währe, Rest meist zwischen 6 und 7-
Vom gesamten her recht lustige Tour, allerdings wohl angenehmer bei etwas weniger Wind, da dieser direkt in die Wand bläst. Vor dem zweiten Abseiler kann man nocheinmal ausqueren falls man sich nicht fitt fühlen sollte.
Mit nassen Seilen sollte gerechnet werden